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Stark für Erding – Die AWO im Wandel

Einblicke in die Neugestaltung des AWO
Kreisverbandes Erding e. V.

Blickt man auf die vergangenen Jahre im AWO Kreisverband Erding e. V. zurück, wird deutlich, dass diese Zeit von notwendigen Veränderungen geprägt war. Mit der Neubesetzung der Geschäftsstelle begann ein Prozess der Neuordnung und Weiterentwicklung. Ziel war es, Strukturen zu klären, Arbeitsabläufe zu überprüfen und den Kreisverband organisatorisch neu auszurichten. In diesem Rahmen lag der Fokus darauf, Verlässlichkeit zu stärken und eine tragfähige Grundlage für die zukünftige Arbeit des Kreisverbandes zu schaffen.

Neuer Standort, neue Strukturen

Ein sichtbarer Schritt dieser Entwicklung war der Umzug des Büros. Mit dem neuen Standort in der Zur Niedermühle 4 ist der AWO Kreisverband nun zentral in Erding zu finden. Der Umzug war dabei weit mehr als nur ein räumlicher Wechsel. Er stand symbolisch für einen Neuanfang: moderne Arbeitsplätze, eine zeitgemäße technische Ausstattung und eine Umgebung, die Austausch und Zusammenarbeit fördert. Gleichzeitig hat der Verband diesen Schritt genutzt, um bestehende Prozesse kritisch zu hinterfragen und neu zu strukturieren. Abläufe wurden klarer definiert, Zuständigkeiten transparenter gestaltet und viele Arbeitsschritte digitalisiert.

„Die Neubesetzung der Geschäftsstelle war für den Kreisverband ein entscheidender Impuls, um Strukturen zu modernisieren und den Kreisverband zukunftsfähig aufzustellen“, betont Sandra Funke, hauptamtliche Vorständin. „Dabei war es dem Verband wichtig, nicht nur Prozesse zu verändern, sondern auch eine offene, wertschätzende Arbeitskultur zu etablieren.“

Neue Geschäftsstelle
Seit Frühjahr 2025 befindet sich die neue AWO Geschäftsstelle zentral in Erding an der Adresse Zur Niedermühle 4. © AWO Erding

Haupt- und Ehrenamt Hand in Hand

Ein zentrales Anliegen war und ist für den AWO Kreisverband die enge Verzahnung von Haupt- und Ehrenamt. Der AWO Kreisverband lebt vom Engagement vieler ehrenamtlich tätiger Menschen, die ihre Zeit, ihre Ideen und ihre Erfahrung einbringen. Gleichzeitig braucht es ein professionelles hauptamtliches Fundament, das organisiert, koordiniert und unterstützt. In den vergangenen Jahren hat der Verband viel dafür getan, diese beiden Bereiche näher zusammenzubringen – durch regelmäßige Austauschrunden, transparente Entscheidungswege und eine Kommunikation auf Augenhöhe.
„Das Ehrenamt ist das Herzstück unseres Verbandes“, erklärt Gertrud Eichinger, Vorsitzende des Präsidiums. „Eine gute Zusammenarbeit mit dem Hauptamt ist für das Präsidium unerlässlich, damit Engagement wirksam wird und sich alle Beteiligten ernst genommen und unterstützt fühlen.“

Moderne Arbeitsweisen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Der AWO Kreisverband setzt verstärkt auf digitale Kommunikation, flexible Arbeitsmodelle und projektorientiertes Arbeiten. Das ermöglicht es dem Verband, schneller auf neue Anforderungen zu reagieren und neue Ideen umzusetzen, ohne dabei die Grundwerte aus den Augen zu verlieren.

Zukunftsorientiert und verlässlich

Auch der Blick in die Zukunft ist ein wesentlicher Bestandteil der Neuausrichtung. Der AWO Kreisverband Erding e. V. steht vor vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen – vom demografischen Wandel über neue Formen des Ehrenamts bis hin zu wachsenden sozialen Bedarfen. Um darauf vorbereitet zu sein, entwickelt der Kreisverband kontinuierlich zukunftsorientierte Projekte, die sich an den Bedürfnissen der Menschen im Landkreis orientieren.

„Das Ziel ist es, den Kreisverband so aufzustellen, dass er auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für die Menschen vor Ort bleibt“, so Sandra Funke. „Dafür brauchen alle Beteiligten Mut zur Veränderung, klare Strukturen und den gemeinsamen Willen, Verantwortung zu übernehmen.“

Was besonders hervorzuheben ist, ist der Geist, der diesen Wandel trägt. Veränderungen gelingen nur dann, wenn viele Menschen sie gemeinsam gestalten. Die Offenheit, das Engagement und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen, zeigen sich im AWO Kreisverband Erding e. V. im Haupt- wie im Ehrenamt jeden Tag aufs Neue.

Die Neugestaltung des Kreisverbandes ist kein abgeschlossener Prozess, sondern eine fortlaufende Entwicklung – getragen von starken Werten, engagierten Menschen und einem klaren Blick in die Zukunft.

Weitere Informationen zu den Angeboten, Kursen und Mitmachmöglichkeiten gibt es unter www.awo-erding.de oder per E-Mail an ov-stadt-erding@awo-erding.de

Gemeinsam ins neue Jahr – Die Arbeit der AWO für Erding und den Landkreis

Der AWO Kreisverband Erding startet mit einem Neujahrsempfang ins Jahr 2026. Der Verband bleibt ein wichtiger sozialer Akteur in Stadt und Landkreis Erding.

Der Start ins neue Jahr erfolgt mit dem Blick auf das, was verbindet: die Arbeit für die Menschen in Erding und im Landkreis. Den Auftakt bildet der Neujahrsempfang für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Dem AWO Kreisverband ist es wichtig, das neue Jahr bewusst gemeinsam zu beginnen, Raum für Begegnung zu schaffen und den Zusammenhalt innerhalb des Verbandes zu stärken.

„Der Neujahrsempfang ist für uns ein besonderer Moment: ein Dankeschön an alle, die mit ihrem Engagement, ihrer Zeit und ihrer Energie unsere Arbeit im Kreisverband tragen“, betont Sandra Funke, die hauptamtliche Vorständin.

Fünf Kindertageseinrichtungen im Kreisverband

Ein zentraler Schwerpunkt der Arbeit des AWO Kreisverbandes liegt im Bereich der frühkindlichen Bildung. Der AWO Kreisverband Erding e. V. betreibt insgesamt fünf Kindertageseinrichtungen. Jede Einrichtung hat ihr eigenes Profil, gemeinsam ist ihnen jedoch der hohe Anspruch, Kinder verlässlich, wertschätzend und mit hoher pädagogischer Qualität zu begleiten.
Die größte Einrichtung ist das Kinderhaus Hand in Hand mit den Bereichen Krippe, Kindergarten und Hort. Trotz seiner Größe legt der Verband großen Wert auf eine überschaubare, liebevolle Atmosphäre und ein vielfältiges Angebot für Kinder und Familien. Das Kinderhaus wird als Träger für die Stadt Erding betrieben. Ebenfalls für die Stadt Erding betreibt der AWO Kreisverband in Trägerschaft das Kinderhaus Märchenmond, das im vergangenen Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiern konnte. Besonderes Herzstück ist die Integrationsgruppe, die bereits seit über zwanzig Jahren fest etabliert ist. In der Einrichtung werden sowohl Kindergarten- als auch Krippenkinder begleitet.

Jede Einrichtung hat ihr eigenes Profil.
Jede Einrichtung hat ihr eigenes Profil. © AWO Erding

Das Kinderhaus Zum Sonnenschein befindet sich im Eigentum des AWO Kreisverbandes und bietet mit insgesamt 126 Plätzen ein besonders großes Krippenangebot. Die Einrichtung liegt am Rande des Gewerbegebiets West und steht seit fast zwei Jahrzehnten für kontinuierliche und engagierte frühpädagogische Arbeit.

Mitten im Stadtgebiet von Erding ergänzt der Kreisverband das Angebot durch eine kleine Kinderkrippe mit 22 Plätzen. In einer vom Verband angemieteten alten Villa mit großem Garten und viel Schatten entsteht hier eine familiäre, geschützte Atmosphäre, in der sich Kinder und Familien willkommen fühlen.

In Moosinning betreibt der AWO Kreisverband für die Gemeinde ein Kinderhaus mit den Bereichen Krippe, Kindergarten und Hort. Ein weitläufiger, naturnaher Garten eröffnet den Kindern vielfältige Entwicklungs- und Erfahrungsräume. Dies seit über zwanzig Jahren.

Jugendarbeit und Bauspielplatz

Auch in der Kinder- und Jugendarbeit ist der AWO Kreisverband im Landkreis aktiv. An den beiden Erdinger Mittelschulen Lodererplatz und Altenerding bietet der Verband Jugendsozialarbeit an. Zusätzlich organisiert die AWO in Altenerding die Ganztagsklasse (GTK).

Das Jugendhaus am Bauspielplatz ist ein zentraler Ort für Kinder, Jugendliche, Haupt- und Ehrenamtliche. Seit über zwei Jahrzehnten findet hier das Ferienprogramm „Bauspielplatz“ im Rahmen der Ferienaktionen der Stadt Erding statt. Die Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren dürfen hier mit echten Materialien bauen – sägen, hämmern und gestalten selbstständig. Jedes Jahr fasziniert, welche kreativen Ideen die Kinder umsetzen und was ihnen zugetraut werden kann.

Das Jugendhaus selbst wird derzeit noch im kleineren Rahmen genutzt, interne Angebote laufen bereits. Besonders beliebt ist der auf Spendenbasis angeschaffte Brotbackofen, der sowohl für soziale Projekte als auch für Angebote des Haupt- und Ehrenamts genutzt wird. So entsteht hier ein lebendiger Ort, an dem gemeinsames Lernen, Engagement und praktische Erfahrungen miteinander verbunden werden.

Der AWO Kreisverband Erding e. V. betreibt insgesamt fünf Kindertageseinrichtungen.
Der AWO Kreisverband Erding e. V. betreibt insgesamt fünf Kindertageseinrichtungen. © AWO Erding

Verlässlicher Arbeitgeber und starkes Ehrenamt

Der AWO Kreisverband Erding e. V. ist zudem ein verlässlicher Arbeitgeber in der Region. Mit rund 130 bis 140 Arbeitsplätzen bietet der Verband seit den frühen 1990er-Jahren stabile Beschäftigung in sozialen Berufsfeldern.
Ein wesentlicher Teil der Arbeit wird durch das Ehrenamt getragen. Über die Ortsvereine werden Angebote wie der Kleiderladen, der Warenladen sowie die monatlichen Kaffeekränzchen in der Münchner Straße organisiert. Diese Angebote richten sich an Menschen in besonderen Lebenslagen und schaffen Orte der Begegnung, des Austauschs und des gegenseitigen Miteinanders.

Besonders stolz ist der Kreisverband auf das eigene Jugendwerk. Hier engagieren sich junge Menschen mit viel sozialem Einsatz. Sie betreiben das AWO-Café in der Münchner Straße 17, das nicht nur ein Treffpunkt ist, sondern dessen Räumlichkeiten auch kostengünstig für Feiern und Veranstaltungen genutzt werden können.

„Für das neue Jahr wünsche ich uns allen Mut, Kreativität und Energie, weiterhin gemeinsam für die Menschen in Erding und im Landkreis aktiv zu sein“, so Sandra Funke.

Gemeinsam mit den haupt- und ehrenamtlich Engagierten geht der AWO Kreisverband so ins neue Jahr – mit dem Anspruch, für die Menschen in Erding und im Landkreis verlässlich da zu sein und die Arbeit verantwortungsvoll und gemeinschaftlich weiterzuentwickeln.

Kontakt

AWO Kreisverband Erding e. V.
Zur Niedermühle 4
85435 Erding
Telefon: 08122 89200330
E-Mail: geschaeftsstelle@awo-erding.de
Web: www.awo-erding.de

AWO Kreisverband: geschaeftsstelle@awo-erding.de

AWO Ortsverein Erding-Stadt: ov-erding@awo-erding.de

AWO Jugendwerk: jugendwerk@awo-erding.de

Größerwerden leicht gemacht

Das AWO-Kinderhaus Märchenmond stellt bei der Feier zum 30-jährigen Bestehen die Kinderrechte in den Fokus.

30 Jahre Kinderhaus Märchenmond:
Die AWO-Einrichtung in Klettham feierte am Wochenende Geburtstag im
großen Stil. Beim Auftritt des Nachwuchses standen Kinderrechte im
Fokus. Ein Thema, das auch im Erziehungsalltag eine große Rolle spielt.

Das Wetter hatte es gut gemeint mit den Veranstaltern und Besuchern des
Jubiläumskinderhauses: Bei rund 30 Grad und Sonnenschein begrüßte
Einrichtungsleiterin Gizella Foskolos die zahlreichen Gäste. Die Kinder
wollten sich gleich zu den verschiedenen Stationen begeben – unter
anderem warteten an diesem Tag ein Märchentheater, Kinderdisco,
Schminken und vieles mehr auf sie.

Vor 30 Jahren die größte Kita Erdings

Doch zunächst stand der offizielle Teil an, in dem Foskolos unter anderem
aufzählte, dass seit der Eröffnung rund 1000 Kinder in der Einrichtung
gespielt und gelernt, Freundschafen geschlossen und wichtige Schritte in
Richtung Größerwerden gemacht hätten. Auch Sandra Funke,
Geschäftsführerin der Kreis-AWO, blickte zurück. Vor 30 Jahre sei der
Märchenmond mit damals sechs Gruppen die größte Kita in Erding gewesen.
Aktuell seien 90 Kinder in fünf Gruppen untergebracht.

Im Laufe der Jahre habe sich die Erziehung grundlegend geändert, berichtete Funke. Heute würden sich die Erzieher nicht mehr auf die Defizite des Nachwuchses konzentrieren, sondern vermehrt die Stärken und Ressourcen eines jeden einzelnen fördern.

Auch Inklusion spiele eine immer größere Rolle, dazu die Partizipation der Kinder: „Sie werden hier gehört, dürfen selbst Entscheidungen treffen.“ Kinderrechte wären im Märchenmond keine hohle Theorie. Und erlernte Kompetenzen beispielsweise bezüglich Empathie brauche die Gesellschaft heute immer dringender, so die Geschäftsführerin der Kreis-AWO.

Feierten 30 Jahre Märchenmond: (v.l.) Bartholomäus Aiglstorfer (Bauamt Stadt Erding), Gizella Foskolos (Märchenmond-Leiterin), Sandra Funke (Vorstand Kreis-AWO), Harry Seeholzer (3. Bürgermeister) und Franz Hofstetter (2. Landrat).
Feierten 30 Jahre Märchenmond: (v.l.) Bartholomäus Aiglstorfer (Kulturamt/Stadt Erding), Gizella Foskolos (Märchenmond-Leiterin), Sandra Funke (Vorstand Kreis-AWO), Harry Seeholzer (3. Bürgermeister) und Franz Hofstetter (2. Landrat). © Bernd Heinzinger

Dritter Bürgermeister Harry Seeholzer gratulierte im Namen der Stadt und fand es schön, dass viele der heutigen Eltern früher selbst den Märchenmond besuchten: „Es beweist das große Vertrauen, dass sie jetzt ihre Kinder dorthin schicken.“ Die zwei aktuell im Bau befindlichen Einrichtungen würden zeigen, dass Kinderbetreuung bei der Stadt Erding einen hohen Stellenwert habe. Den Kindern wünschte der Dritte Bürgermeister, dass sie in Freiheit aufwachsen dürften, so wie es ihnen zustehe: „Dazu gehört auch, dass sie mal auf einen Baum klettern dürfen, ohne gleich geschimpft zu werden.“

Vize-Landrat Franz Hofstetter betonte, dass nur dann eine unbeschwerte Kindheit möglich sei, wenn Eltern und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen Hand in Hand kooperieren. Den Reden folgte der große Auftritt der Kleinen. Dabei brachten sie Klötze auf die Bühne, auf denen die wichtigsten Kinderrechte standen. Beispielsweise Schutz vor Gewalt, Privatsphäre und Würde, Gleichbehandlung, Mitbestimmung oder ein Zuhause.

Die Einrichtungsleiterin bekräftigte, dass die Kinder im Märchenmond stets Mitspracherecht hätten. Sei es bei der Frage, welche Laternen zum Laternenfest gebastelt werden oder wie Feste ablaufen sollen: „Und wenn ihnen einmal etwas nicht gefällt, dann dürfen sie immer zu uns kommen und Kritik äußern.“ An der Feier zum 30-jährigen Bestehen des Kinderhauses dürfte es aber keine Kritik gegeben haben.

Märchenzelt, Bar und Grillstation

Schnell huschten viele ins kleine Zelt, wo schon Märchenerzähler Jörg Fischer aus Augsburg wartete und Geschichten vom „Fuchs und Hasen“ oder dem „Großen schwarzen Hund mit den kleinen weißen Zähnen“ zum Besten gab.

Die erwachsenen Besucher machten sich derweil auf zur Cocktailbar und Grillstation und blickten in den großzügigen Gartenbereich des Märchenmonds. Viele von ihnen hatten schließlich dort selbst als Kind eine schöne Zeit verbracht.

Ansprechpartner*in für die Medien:
Sandra Funke, hauptamtliche Vorständin des AWO-Kreisverbands Erding, Telefon: 08122 89200330

Vier Personen stehen in einem Büro, beleuchtet von blauen und orangefarbenen Lichtern.

AWO Erding: Neues Präsidium

Neustart mit neuem Präsidium

Bei der außerordentlichen Kreiskonferenz am vergangenen Samstag den 26.02.2022, haben die Delegierten ein neues Präsidium für den AWO Kreisverband Erding e.V. gewählt.


Frau Gertrud Eichinger wurde als neue Vorsitzende des Präsidiums gewählt. Sie und ihre vier Stellvertretungen, Herr Dr. Markus Marschall, Herr Dino Oruc, Frau Anne Pohl und Frau Emel Sengüler, bilden das neue ehrenamtliche Aufsichtsgremium.


Frau Schley, Landesvorsitzende der bayrischen AWO, blickt voller Vorfreude in die Zukunft:


„Ich freue mich sehr, dass unser Kreisverband in Erding nun ein frisch gewähltes Präsidium hat und in geordneten Bahnen weiterlaufen kann. Ich danke den neuen Mitgliedern ganz herzlich für ihr Engagement und wünsche ihnen, dass sie ihre neuen Aufgaben mit viel Freude anpacken. Ich bin froh, dass wir jetzt einen echten Neuanfang geschafft haben beim Kreisverband Erding und die Querelen der Vergangenheit hinter uns lassen können.“


Auch Frau Eichinger stimmt dem vollends zu, sie „freut sich auf die Zukunft, in der wir gemeinsam mit den Präsidiumsmitgliedern und dem Vorstand den Kreisverband wieder in ruhigeres Fahrwasser bringen und uns seinen vielfältigen und großartigen Aufgaben widmen wollen.“


Ansprechpartner*in für die Medien:
Florian Selg, hauptamtlicher Vorstand des AWO-Kreisverbands Erding, Telefon: 08122 1879699

Zeitungsartikel über den Bau eines neuen Gebäudes mit Bildern und Informationen zu den Plänen und dem Zeitrahmen.

20 Jahre voll spannender Geschichten

AWO-Kinderhaus Am Fehlbach in Moosinning feiert Geburtstag -Apfelbaum als Geschenk

Moosinning – Zwei Buben vom Hort begrüßten die Ehrengäste, zu denen auch Bürgermeister Georg Nagler (SPD) gehörte. In seiner kurzen Ansprache erinnerte er daran, dass damals das Gemeinderatsgremium und Altbürgermeister Rudi Ways (SPD) als kommunale Eltern für die Geburtsstunde der Einrichtung unter Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt gesorgt hätten.

Man fühlt sich willkommen“

Eigentlich hätte der Kindergarten „Zur Apfelwiesn“ heißen sollen, bevor man sich für den Namen AWO-Kinderhaus Am Fehlbach entschieden habe. Der fehlende Apfelbaum soll bald mit den Kindern gepflanzt werden. Einen Apfel brachte Nagler als symbolträchtiges Geschenk gleich zur Geburtstagsfeier mit.

Nagler lobte die engagierte Arbeit des Kinderhauspersonals und die einladende Atmosphäre. „Man fühlt sich willkommen“, sagte er. Das „Lachen der Kinder“ sorge dafür, dass die Einrichtung mit Leben erfüllt werde. Der stellvertretende Landrat Franz Hofstetter sprach von einem „offenen Haus, in dem sich die Kinder wohlfühlen“.

Die Vorsitzende des AWO-Präsidiums, Gertrud Eichinger aus Neufinsing, unterstrich „das gute Miteinander“ und dankte der Gemeinde für die zielgerichtete Weichenstellung und Begleitung. Eichinger ging zudem auf die kontinuierliche Weiterentwicklung ein. Die Einrichtung begann mit zwei Kindergarten- und einer Hortgruppe. Inzwischen gibt es drei Kindergarten-, zwei Krippengruppen und den Hort. Rund 130 Kinder zwischen einem und zehn Jahren werden betreut.

Die Vorsitzende des AWO-Kreisverbands Erding, Sandra Liebold, sprach ihren „Dank an alle Mitarbeitenden“ aus. Und die aktuelle Leiterin des Kinderhauses, Cindy Döll, bedankte sich wiederum bei Liebold, den zuständigen Fachreferentinnen Janet Scheible und Tanja Theismann, ihrem Team, den Familien und der Gemeinde für die Gemeinschaft und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Wir lernen jeden Tag von- und miteinander“, sagte sie und lenkte den Blick auf die Kinder sowie das Team aus Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen, Auszubildenden und Sozialpädagogen.

Zeitreise in die frühen 2000er

„20 Jahre Kinderhaus bedeuten tausend spannende Geschichten, aber auch die eine oder andere Träne“, sagte Döll, die auch die Bedeutung des gemeinsamen Lernens und die schönen Begegnungen hervorhob, welche die Einrichtung für viele Kinder „zu einem zweiten Zuhause“ machten.

Gemeinsam mit dem Betreuungsteam unternahmen die Kinder im Anschluss eine Zeitreise und ließen die vergangenen 20 Jahre Revue passieren. Sie zeigten liebevoll gestaltete Plakate mit einschneidenden Ereignissen aus Kultur und Weltgeschehen, dazu schauspielerische Einlagen wie wildgewordene Corona-Viren, jubelnde Fußballer zur WM 2014 oder nachgeahmte Film-Highlights von „Fluch der Karibik“ bis „Barbie“. Auch der Anbau, den die Gemeinde 2017/18 unter Bürgermeisterin Pamela Kruppa (CSU) realisiert hat, kam vor. Die Kindertagesstätte wurde mit einem Bruttorauminhalt von 2670 Kubikmetern erweitert. Die Kosten inklusive Möblierung (Erstausstattung) lagen bei rund 2,2 Millionen Euro. Entstanden war am Fasanenweg auch ein Verbindungsgang in den Altbau, der von außen sonnengelb erstrahlt.

Die frühen 2000er – so das Motto – zogen sich unter anderem musikalisch durch die gesamte Jubiläumsfeier, die in eine lockere Sommerparty mündete. Für die Kinder gab es Spielstationen.

Eine Gruppe von Menschen steht zusammen vor einem Whiteboard

Pressemitteilung Erdbeben Türkei – Syrien

Liebe Mitbürger-innen in Erding,


im Nordwesten Syriens und im Süden der Türkei hat sich am 6. Februar ein Erdbeben der Stärke 7.8 ereignet. Dieses Erdbeben zerstörte Wohnhäuser, Gesundheitseinrichtungen und die Infrastruktur in der gesamten Region. Laut Medienberichten sind mehr als 40.000 Menschen gestorben, die Lage ist dramatisch und das Ausmaß der Zerstörung und deren Folgen sind kaum zu überblicken.


Seit dem 6. Februar sind viele Hilfsaktionen, Spendenaufrufe und andere Maßnahmen ergriffen worden, um vor Ort direkt helfen zu können, die internationale Gemeinschaft steht zusammen und hilft mit ihren Möglichkeiten in der Region.


Auch wir in Erding sind besonders betroffen, weil wir hier Mitbürgerinnen und Mitbürger haben mit türkischem oder syrischem Hintergrund, die seit dem 6. Februar für ihre Angehörigen in der Region beten, Spenden sammeln oder im Rahmen ihrer Möglichkeiten versuchen, zu helfen. An dieser Stelle möchten wir allen Menschen hier, die ihre Angehörigen verloren haben, unser tiefes Mitgefühl und unser Beileid aussprechen. Wir wissen, es ist eine schwierige Zeit und wir wissen, auch hier in der Bundesrepublik hat die Erde für Sie gebebt. Wir sind mit unseren Möglichkeiten für Sie da und versuchen im Rahmen unserer Kapazitäten Ihnen zu Seite zu stehen.


Liebe Erdingerinnen und Erdinger, an diesen Tagen sind Werte wie Solidarität, Humanität und ein starkes Miteinander sehr wichtige Errungenschaften, auf die wir als Gemeinschaft zurückgreifen können. Unsere Nachbarn, Kollegen, Freunde und Mitschüler, Kommilitonen, die aus diesen Regionen stammen, brauchen unsere Unterstützung und unser Mitgefühl, sprechen Sie sie an, gehen Sie auf sie zu, fragen Sie einfach, was Sie tun können, halten sie zusammen, reichen Sie Ihre Hand oder Ihre Schulter. Sie werden gebraucht.


Als Sozialverbände bitten wir Sie darum, an Ihnen vertraute Hilfsorganisationen zu spenden und in der schwierigen Zeit, insbesondere für unsere türkischen und syrischen Mitbürger-innen, als Gemeinde zusammen zu stehen und ihnen unsere Solidarität zu bekunden.


Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Erding e. V.
Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Erding
Caritaszentren Erding und Freising
Malteser Hilfsdienst e.V. Bezirk Oberbayern
Sozialverband VdK Bayern e.V., Kreisverband Erding

Gemeinsam Gutes tun

Dank der Initiative unseres Elternbeirats konnten wir im Kinderhaus eine Spendenaktion auf die Beine stellen. Dabei sind insgesamt 6 Kisten mit Spenden zusammengekommen. Alle Spenden gehen an die Nachbarschaftshilfe Erding e. V. und unterstützen Menschen in unserer Region. Ein herzliches Dankeschön an alle Familien, Kinder und Helferinnen und Helfer, die diese Aktion möglich gemacht haben.

v.l. Elternbeirat Lars Landau, Vorsitzende Petra Bauernfeind, Einrichtungsleitung Mariella Grasso-Adams
v.l.n.r.: Elternbeirat Lars Landau, Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe Petra Bauernfeind, Einrichtungsleitung Mariella Grasso-Adams